Begleitetes Wohnen Ostbelgiens VoG

Das „Begleitete Wohnen Ostbelgiens VoG“ richtet sich an Personen, die nach einem längeren Krankenhausaufenthalt noch nicht fähig sind, alleine zu wohnen. Es ist als Übergangslösung zwischen dem stationären Aufenthalt und der Rückkehr in ein eigenständiges Leben entstanden.

Wie sieht das „Begleitete Wohnen Ostbelgiens VoG“ in der Praxis aus?

Das "Begleitete Wohnen Ostbelgiens VoG" besteht aus alters- und geschlechtsgemischten Wohngemeinschaften von bis zu 5 Personen, die ein Betreuer (Psychologe, Erzieher oder Sozialarbeiter) begleitet. Dieser ist während 4 Stunden täglich (außer am Wochenende) im Haus anwesend.

Dort wird Gemeinschaft gelebt, gleichzeitig verfügt jeder über eine gesicherte Privatsphäre. Über pädagogische Unterstützung lernen die Mitbewohner, ihren Alltag zu strukturieren. Ferner gibt es für sie Einzelgespräche mit dem Betreuer. Auch erhalten sie Unterstützung, um ihre Freizeit zu gestalten und um eine berufliche Tätigkeit zu finden.

An wen richtet sich das „Begleitete Wohnen Ostbelgiens VoG“?

Um in einer Einrichtung des Begleiteten Wohnens zurecht zu kommen, müssen die Patienten einerseits über gewisse Fähigkeiten zum eigenständigen Leben verfügen. Andererseits sind sie durch die Gemeinschaft nicht vollständig auf sich allein gestellt.

Aufgenommen werden Patienten ab 18 Jahren.

Zurzeit gibt es 4 Plätze in St. Vith und insgesamt 14 Plätze in Eupen.

Der Bewohner zahlt in der Regel Miet- und Wohngeld.

Im Rahmen der 6. Staatsreform übernimmt die Deutschsprachige Gemeinschaft die Zuständigkeit für das Begleitete Wohnen Ostbelgiens VoG ab dem 1. Januar 2018.