Ehrenamt im ländlichen Raum: der neue Dorfentwicklungspreis – Regionalentwicklung konkret

Seit dem Jahre 2000 machen sich über 50 Dörfer Gedanken darüber, wie sie sich nachhaltig gestalten können. Unzählige freiwillige Helfer arbeiten daran, ihr Dorf für die Zukunft fit zu machen. Dies geschah und geschieht im Rahmen der Dorfentwicklung und des Dorferneuerungspreises.

Auch Regionalentwicklung ohne ehrenamtliches Engagement undenkbar

Insbesondere im ländlichen Raum kommt der Selbstorganisation eine tragende Rolle zu. Dort, wo institutionelle Strukturen fehlen, bilden sich neue Kooperationsformen und freie Projektgruppen. Die Dorfgruppen sind geboren.

Für Vereine bedeutet das, sich für neue Formen des Engagements zu öffnen, die den Bedürfnissen von Ehrenamtlichen entsprechen. Die „neue“ Generation von Ehrenamtlichen möchte erfolgs- und projektorientiert arbeiten. So wie es ihrer jeweiligen Lebenssituation entspricht. Letztendlich soll ehrenamtliche Arbeit auch Spaß machen!

Weiterbildung und Begleitung

Eins ist aber auch klar, ohne Struktur, ohne den berühmten Motor, der Ehrenamtliche motiviert und mitzieht, geht es auch nicht. Hier sind Kenntnisse von methodischer, projektorientierter Arbeit gefragt. Manchmal sind auch externe Begleiter gefragt, die dann hilfreich sind, wenn das Projekt mal stockt. Es gilt das Prinzip, dass Projektverantwortliche aus dem Dorfer geschult werden müssen. Dazu bieten die Ländlichen Gilden Anregungen.