Armut in (Ost)belgien - ein Thema, das uns alle angeht

Neben dem Bericht der Universität Mons zur Armut in der Deutschsprachigen Gemeinschaft, befassen sich auch andere Institutionen auf gemeinschaftlicher und föderaler Ebene mit dem Thema Armut:

Ausgeschlossen? Bericht zur Kinder- und Jugendarmut in der Deutschsprachigen Gemeinschaft

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Der Bericht des Roten Kreuzes von 2007 enthält Ursachen, Auswirkungen und konkrete Zahlen zur Kinderarmut in Ostbelgien. Er beinhaltet auch Handlungsempfehlungen und sogenannte „Best-Practice“ Beispiele (siehe Downloads).

Bericht der Deutschsprachigen Gemeinschaft zur Situation von Familien mit vielfältiger Problembelastung

Die Gründe, warum Menschen in soziale Notlagen geraten, sind sehr verschieden. Wenn Betroffene sogar mit einer ganzen Verkettung von Problemen belastet sind, spricht man von "Multiproblemfamilien". Was dies genau bedeutet und welche Hilfen es gibt, damit befasste sich der Bericht des Roten Kreuzes aus dem Jahr 2010 (siehe Downloads).

Untersuchungen zu den Umständen, die zu Armut führen

Der Wirtschafts- und Sozialrat der Deutschsprachigen Gemeinschaft (WSR) erstellt Gutachten und Empfehlungen zu Dekreten oder politischen Maßnahmen in der Deutschsprachigen Gemeinschaft. Dabei liegt der inhaltliche Schwerpunkt auf den Themen Ausbildung und Beschäftigung. Mangel an Bildung, Beschäftigung und Einkommen sind die Hauptursachen der Armut. Diese dokumentiert der WSR in verschiedenen Analysen, abrufbar als Downloads auf der WSR-Homepage.

Zweijahresbericht des interföderalen Dienstes zur Armutsbekämpfung

Der Dienst zur Bekämpfung von Armut, Prekären Lebensumständen und Sozialer Ausgrenzung erfüllt seinen gesetzlichen Auftrag, indem er politische Diskussionen und Aktionen gestaltet. Er wird dieser Aufgabe dadurch gerecht, dass er gemeinsam mit Akteuren aus der Praxis alle zwei Jahre einen Bericht erstellt. Die aktuellen Berichte sind der Homepage des Dienstes zu entnehmen (siehe Links).