Fachkräftebündnis Ostbelgien: gemeinsam gegen den Fachkräftemangel

Das Projekt „Fachkräftebündnis Ostbelgien“ sagt dem Fachkräftemangel den Kampf an. Sein Ziel: wirksame Aktionen zur Fachkräftesicherung ausarbeiten und im Bündnis umsetzen. Die Partner des Bündnisses sind sich darüber einig, dass eine erfolgreiche Strategie, um Fachkräfte zu sichern, nicht von der Politik alleine bestritten werden kann.

Wer sind die Partner? Das Bündnis setzt sich aktuell zusammen aus:

  • Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft
  • dem Arbeitsamt der Deutschsprachigen Gemeinschaft
  • der Industrie und Handelskammer Eupen-Malmedy-St.Vith
  • dem Institut für Aus- und Weiterbildung im Mittelstand (IAWM)
  • der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Ostbelgien (WFG)
  • dem Wirtschafts- und Sozialrat der Deutschsprachigen Gemeinschaft (WSR).

Die Zusammenarbeit mit weiteren Akteuren ist offen.

Welche Schritte waren nötig um die Bündnisarbeit vorzubereiten?

Der Startschuss fiel im Oktober 2017, als die Regierung das Projekt Fachkräftebündnis Ostbelgien genehmigte. Gleichzeitig wurden wichtige Partner identifiziert und angeschrieben.

Im April 2018 dann fand der REK II Kongress „Ostbelgien Leben 2025“ in Sankt Vith statt. Im Workshop „Wie kann Fachkräftesicherung in kleinen Regionen gelingen“ konnten die Teilnehmer sich unter anderem darüber austauschen und informieren,

  • wie der Aufbau eines Fachkräftebündnis gelingen kann und
  • welche Chancen sich damit bieten

In einem dritten Schritt – genauer gesagt im Mai 2018 - begann das Institut für Beschäftigung und Employability (IBE), qualitativ und quantitativ zu analysieren, wie der Fachkräftebedarf bzw. das Potenzial in Ostbelgien aussehen. Die einzelnen Schritte des Monitorings umfassten dabei:

  • bestehende Studien und Initiativen zu sichten und auszuwerten
  • Experteninterviews zu führen
  • online eine Befragung bei Arbeitnehmern durchzuführen

Im Sommer 2018 konnten über 2000 Arbeitgeber in Ostbelgien online Ihre Erfahrungen zum Thema Fachkräftebedarf in Ostbelgien mitteilen und ihre Sicht der Dinge verdeutlichen. Die Ergebnisse der Studie stehen im Herbst 2018 und werden hier veröffentlicht.

Wann beginnt denn nun die eigentliche Bündnisarbeit?

Offiziell fällt der Startschuss am 16. Oktober 2018. Dann beginnt die konkrete Umsetzung.

An diesem Tag findet nämlich der Gründungsworkshop statt. Das Ziel? Handlungsoptionen oder Maßnahmen entwickeln, um Fachkräfte zu sichern und dem Fachkräftemangel entgegenzutreten. Als Grundlage dient die vorangegangene Studie. Zudem legen die Teilnehmer die Arbeitsweise des „Fachkräftebündnis Ostbelgien“ fest.