Beruflich durchstarten im Ministerium

Sich beim Ministerium der Deutschsprachigen Gemeinschaft bewerben? Das ist ganz einfach! Wer ein interessantes Stellenangebot gelesen hat, kann sich ganz unkompliziert über die Bewerberplattform bewerben. Auch Initiativbewerbungen lohnen sich! 

Das Ministerium schreibt seine offenen Stellen in der Regel öffentlich aus. Zu finden sind die Stellenangebote natürlich auf dieser Internetseite (siehe weiterführende Links) sowie in der gängigen Lokalpresse und beim Arbeitsamt. Interessierte können sich online auf einer speziell dafür eingerichteten Plattform bewerben.

Kinderleicht: Benutzerprofil anlegen

Das funktioniert ganz einfach. Entweder ist der Bewerber schon vorab auf ein interessantes Stellenangebot gestoßen oder er kann im Bewerberportal über die Stichwortsuche nach passenden Stellen suchen. Anschließend legt er ein Benutzerprofil mit allen relevanten Informationen an und lädt wichtige Dokumente wie Diplom, Lebenslauf und ggf. Zusatzzertifikate hoch. Wenn alle Schritte erfolgreich durchgeführt wurden, erhält der Kandidat eine Empfangsbestätigung per Mail.

„Lebenslauf und Diplom sind für uns die wichtigsten Dokumente, das Anschreiben ist fakultativ. Wer möchte, kann in der Datenbank zusätzliche Informationen hinterlegen, um zum Beispiel bei unseren proaktiven Suchprozessen potenziell passender Kandidaten schneller gefunden zu werden“, erklärt Christine Bernrath, Referentin für Personalanwerbung und -entwicklung.

Geschafft: das Bewerbungsgespräch

Wenn die Bewerbungsfrist endet, überprüft das Ministerium, welche Kandidaten die Bedingungen der Stellenausschreibung erfüllen. „Das Diplom ist bei uns immer noch ein Schlüsselelement zur Einstellung. Manchmal sind aber auch besondere Fach- oder Sprachkenntnisse bzw. Zertifikate notwendig. So braucht beispielsweise ein Bademeister unbedingt das Diplom als Rettungsschwimmer“, so Christine Bernrath.

Alle Kandidaten, die die Bedingungen einer Stellenausschreibung erfüllen, werden zum Bewerbungsgespräch eingeladen. Das Verfahren besteht meistens aus zwei Teilen:

  • Anhand einer Arbeitsaufgabe werden Fachkenntnisse und Analysevermögen geprüft.
  • Das anschließende Vorstellungsgespräch dreht sich um die Motivation und Interessen, bisherige Erfahrungen und persönliche Fähigkeiten der Bewerber.

Führungskräfte nehmen darüber hinaus noch an einem Assessment teil. Wurde ein geeigneter Kandidat gefunden, schlägt das Ministerium ihn der Regierung vor. Wenn sie den Vorschlag akzeptiert, steht einer Einstellung nichts mehr im Wege!

Gute Alternative: Initiativbewerbung

Dieses Mal hat es nicht geklappt? Dann vielleicht beim nächsten Mal! Das Gute an der Sache: Die Bewerbungsunterlagen bleiben auf der Bewerberplattform hinterlegt. Wenn sich ein Bewerber also in Zukunft noch einmal beim Ministerium oder einer der Partnerorganisationen bewerben möchte, ist dieser Teil des Bewerbungsprozesses schon erledigt.

Auf der Bewerberplattform gibt es außerdem die eine Anzeige für alle Initiativbewerbungen. Eigentlich reicht es schon, sein Profil anzulegen, damit man bei Suchprozessen gefunden wird. Möchte ein Bewerber aber explizit auf sich aufmerksam machen, bietet sich in jedem Fall eine Initiativbewerbung an.

Noch Fragen?

Manchmal bleiben trotz einer ausführlichen Stellenbeschreibung noch Fragen offen. Die beantworten beim Ministerium gerne die beiden Personalreferentinnen Christine Bernrath und Anke Palm. „Darüber hinaus organisieren wir den gesamten Bewerbungsprozess, führen die Vorstellungsgespräche und bereiten die neuen Mitarbeiter auf ihren Einstieg ins Ministerium vor und empfangen sie an ihrem ersten Arbeitstag“, erklärt Christine Bernrath.