Ein spannender Blick hinter die Kulissen

Wie lernt man seinen zukünftigen Arbeitgeber am besten kennen? Richtig: Über eine Ausbildung oder ein Praktikum! Im Ministerium können Studenten ihre Pflichtpraktika und Auszubildende den praktischen Teil ihrer Ausbildung absolvieren.

Interessierte haben die Möglichkeit, sich über diese Internetseite und das daran angeschlossene Bewerberportal zu bewerben. Da viele Praktikumsstellen nicht öffentlich ausgeschrieben, sondern individuell eingerichtet werden, sollte das Motivationsschreiben des Bewerbers folgende Infos enthalten:

  • In welchem/n Themenbereich/en möchte ich mein Praktikum absolvieren?
  • Wann soll das Praktikum beginnen?
  • Wie lang soll es dauern?

„Ein gängiger Bereich ist zum Beispiel die Sozialarbeit. Aber per se haben wir schon Studenten aus vielen anderen Studiengängen als Praktikanten bei uns aufgenommen“, erklärt Christine Bernrath, Referentin für Personalanwerbung und -entwicklung. „Wichtig ist, dass der potenzielle Praktikant ganz konkrete Interessen benennen kann.“

"Wir versuchen einen möglichst maßgeschneiderten Praktikumsplatz zu finden. Wichtig ist, dass der potenzielle Praktikant ganz konkrete Interessen bennen kann." Christine Bernrath

„Wer Politikwissenschaften studiert und angibt, dass ihn politische Entscheidungsprozesse interessieren, kann ein entsprechendes Praktikum in jedem Fachbereich absolvieren. Der Student kann darüber hinaus angeben, ob ihn etwa Beschäftigungspolitik mehr interessiert oder Infrastrukturpolitik“, führt sie weiter aus. „Anhand dieser Informationen versuchen wir dann, einen möglichst maßgeschneiderten Praktikumsplatz zu finden. Wir beraten mit dem jeweiligen Fachbereich, was möglich ist und was nicht, und machen dem Bewerber dann einen Vorschlag.“

Mittendrin: duale Ausbildung

Darüber hinaus ist das Ministerium auch Ausbildungsbetrieb. Immer beliebter werden in dem Kontext die dualen Ausbildungen, die insgesamt drei Jahre dauern:

  • Schon seit einigen Jahren wird die praktische Ausbildung des dualen Studiengangs „Buchhaltung“ im Fachbereich „Finanzen und Haushalt“ angeboten.
  • Auch IT-Fachleute werden ausgebildet.
  • Ebenfalls zur Auswahl steht der neue duale Bachelor-Studiengang „Public and Business Administration“. Die Auszubildenden werden im Laufe des Studiums auf die klassischen administrativen Tätigkeiten vorbereitet, die in erster Linie in großen Unternehmen und Behörden anfallen. Diese Ausbildung ist per se in jedem Fachbereich denkbar.

Das Ministerium war ein maßgeblicher Kooperationspartner, um diesen Studiengang einzuführen, und empfängt jetzt seine ersten Auszubildenden in diesem Bereich.

Ab Mai: Augen offenhalten

Ausbildungsplätze werden, genau wie offene Stellen, immer ausgeschrieben. Dies passiert meistens im Mai oder Juni, um im selben Jahr mit der Ausbildung am 1. September zu starten. Wer Interesse hat, kann natürlich schon vorab sein Profil auf der Bewerberplattform anlegen und sich für den Newsletter registrieren. Wer das Stichwort „Ausbildung“ angibt, wird automatisch informiert, wenn sich in dem Bereich etwas tut. Auch beim IAWM werden die offenen Ausbildungsstellen veröffentlicht.

Wer einen Ausbildungsplatz im Ministerium der Deutschsprachigen Gemeinschaft erhalten hat, kann sich auf eine spannende Zeit freuen. „Unsere Auszubildenden sind vollwertige Teammitglieder und nehmen neben der Ausbildung an allen Aktivitäten teil, die auch den übrigen Mitarbeitern angeboten werden. Darüber hinaus werden Auslandsaufenthalte gefördert, da wir es wichtig finden, dass unsere Auszubildenden auch mal rauskommen, ihre Sprachkenntnisse verbessern und andere Kulturen kennenlernen“, so Christine Bernrath.