Aktualisierung der Corona-Vorgaben für Freizeitaktivitäten von Kindern und Jugendlichen

Der föderale Konzertierungsausschuss hat aufgrund der steigenden Infektionszahlen insbesondere bei den 0- bis 19-Jährigen am 24. März 2021 weitere Einschränkungen der Freizeitaktivitäten beschlossen.

Hier die wichtigsten Anpassungen, die ab dem 27. März 2021 in Kraft treten:

  • Für Kinder bis zur Vollendung des 12. Lebensjahrs ist die Teilnehmerzahl für Aktivitäten auf maximal 10 Personen begrenzt (Leiter/Begleitpersonen nicht inbegriffen). Diese Aktivitäten sollen nach Möglichkeit im Freien stattfinden.
  • Für Jugendliche zwischen 13 und 18 Jahren ist die Teilnehmerzahl für Aktivitäten im Freien auf maximal 10 Personen begrenzt (Leiter/Begleitpersonen nicht inbegriffen).
    Aktivitäten im Innenbereich, mit Ausnahme der 1:1-Begleitung von Jugendlichen durch die Jugendarbeiter im Rahmen der Einzelfallhilfe der offenen und mobilen Jugendarbeit, sind nicht gestattet.

Wer muss eine Mund-Nasen-Maske tragen?

Kinder bis zur Vollendung des 12. Lebensjahrs müssen keine Mund-Nasen-Maske tragen.

Jugendliche ab 13 Jahre müssen während den Aktivitäten eine Mund-Nasen-Maske tragen, sofern der Mindestabstand von 1,5 m nicht eingehalten werden kann. Für sportliche Betätigungen darf diese Maske zeitweise abgenommen werden.

Leiter/Begleitpersonen müssen jederzeit eine Mund-Nasen-Maske tragen.

Anpassungen für mehrtägige Ferienlager

Der Konzertierungsausschuss hat darauf hingewiesen, dass die o. g. Anpassungen auch für mehrtägige Ferienlager zwischen dem 3. und 18. April 2021 gelten. Ferienlager mit Übernachtung und Ausflüge ins Ausland sind nicht gestattet.

Organisation von physischen Leiterschulungen in den Osterferien

Es wird angeraten, Leiterschulungen bevorzugt in digitaler Form anzubieten. Sofern die Präsenzform unabdingbar ist, ist dies unter den folgenden Bedingungen möglich:

  • wenn die Teilnehmer über 18 Jahre alt sind: max. 4 Personen pro Gruppe (Ausbilder inbegriffen)
  • wenn die Teilnehmer unter 18 Jahre alt sind: max. 10 Personen pro Gruppe (Ausbilder nicht inbegriffen)
  • Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 m & verpflichtendes Tragen einer Mund-Nasen-Maske
  • draußen gilt die Maskenpflicht nur dann, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann
  • die Ausbildung darf ausschließlich im Freien stattfinden
  • gemeinsames Essen ausschließlich draußen unter Einhaltung der Mindestabstände
  • Ausgangssperre berücksichtigen & keine Übernachtungen

Die Maßnahmen der Polizeierlasse der Provinz, die über die Maßnahmen im neuen Ministeriellen Erlass hinausgehen, bleiben weiterhin anwendbar.