Tourismuszahlen 2016

Steigende Übernachtungszahlen in den deutschsprachigen Gemeinden

Stets mehr Touristen verbringen ihren Urlaub in Ostbelgien. Im Vergleich zum Vorjahr verzeichneten die deutschsprachigen Gemeinden einen Zuwachs von knapp 40.000 Übernachtungen. Insgesamt wurden 407.116 Nächte gebucht.

2016 kamen insgesamt knapp 167.000 Gäste (166.975) in die Deutschsprachige Gemeinschaft. Damit kommen auf einen Einwohner zwei Touristen.

Durchschnittlich bleiben diese fast zweieinhalb Nächte (2,4). Die Statistiken der Ferienwohnungen sind in diesen Zahlen nur als Stichprobe enthalten  –  werden also nicht vollständig in den Statistiken erfasst. Die realen Kennzahlen im Tourismus dürften daher höher liegen. Die Bedeutung der Ferienwohnungen zeigt sich etwa bei der Verteilung der Nächte auf die verschiedenen Unterkunftskategorien im Einzugsgebiet des „Haus des Tourismus Hohes Venn“ in Malmedy. Danach buchten 34 Prozent der Gäste eine Ferienwohnung – und verbrachten dort 46 Prozent der Nächte.

Die meisten Gäste kommen aus Belgien

Die Verweildauer in den Gemeinden der Eifel liegt höher als die im Eupener Land. Denn während die Eifel mehr Urlauber anzieht, buchen sich im Norden mehr Geschäftsreisende ein. Immerhin lag die Verweildauer 2016 schon wieder höher als 2015. Auch bei der Herkunft der Gäste gibt es Unterschiede: In den Gemeinden der Eifel waren in 2016 rund 67 Prozent der Gäste Belgier, während es  im Norden knapp 50 Prozent waren.

Bütgenbach mit deutlichem Zuwachs

Vor allem die Gemeinde Bütgenbach hat in den vergangenen zwei Jahren bei den Übernachtungszahlen signifikant zugelegt. Innerhalb von zwei Jahren stiegen die Übernachtungszahlen um 63 Prozent – auf 106.025 Übernachtungen in 2016. Dabei sind die Zahlen des Sport- und Freizeitzentrums Worriken nur zum Teil einberechnet. Auch hier wurden in 2016 zusätzlich mehr Bungalows und mehr Nächte im Sportshouse gebucht. Den zweithöchsten Zuwachs im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet Eupen mit knapp 6.000 Übernachtungen mehr.

Übernachtungstourismus brachte 21,5 Millionen Euro ein

Alleine die Einnahmen aus Übernachtungstourismus stiegen damit in 2016 auf 21,5 Millionen Euro – im Vergleich zu 19,5 Millionen in 2015. Für das gesamte Gastgewerbe liegen bislang nur die Zahlen aus 2015 vor. Danach gab es auch hier einen Zuwachs der Bruttowertschöpfung auf 35 Millionen Euro insgesamt.