25.06.2018

Forsa-Umfrage startet am 02.07.2018

Die Meinung der ostbelgischen Bürger ist gefragt

1.000 zufällig ausgewählte Ostbelgier werden vom Marktforschungsinstitut Forsa ab dem 2. Juli befragt. Es geht beispielsweise um das Zusammenleben zwischen Einwanderern und Einheimischen oder um die Verbundenheit mit Belgien. Die ermittelten Informationen helfen, die Zukunft der Region zielgerichteter zu planen und zu gestalten.

Warum ist die Umfrage wichtig?

Die Umfrage zielt darauf ab, ein Meinungs- und Stimmungsbild der ostbelgischen Bevölkerung zu erhalten. Sie erlaubt, die Einstellung der Bevölkerung zu ausgewählten Themen kennenzulernen.

Die ermittelten Daten sollen das Ministerium der Deutschsprachigen Gemeinschaft in die Lage versetzen, Vergleiche zu den letzten beiden Befragungen zu erstellen. Somit werden Trends erkennbar.

Auf dieser Grundlage lassen sich dann Szenarien und Strategien entwickeln sowie konkrete Handlungsempfehlungen formulieren.

Aus den letzten beiden Befragungen ließen sich auf diese Weise beispielsweise Grundlagen für die Standortmarke Ostbelgien, Einschätzungen zu den Zuständigkeitsübertragungen an die Deutschsprachige Gemeinschaft und zur Weiterentwicklung des ehrenamtlichen Engagements gewinnen.

Die Ergebnisse der Befragungen von 2011 und 2014 befinden sich im Downloadbereich.

Wie läuft die Umfrage ab?

Die Studie sieht 1.000 telefonische Interviews vor. Das renommierte deutsche Markt- und Sozialforschungsinstitut Forsa unterstützt das Ministerium dabei.

Die Befragten werden anhand eines Zufallsverfahrens ausgewählt . Dieses Verfahren stellt sicher, dass jede Person mit Telefonanschluss im Haushalt die gleiche statistische Chance hat, in die Stichprobe zu gelangen. So ergeben die Ausgewählten ein repräsentatives Abbild der erwachsenen Bevölkerung der Deutschsprachigen Gemeinschaft.

Wann findet die Umfrage statt? Und wie lange dauert sie?

Die Interviews laufen ab dem 2. Juli. Sie dauern rund eine halbe Stunde. Das Ministerium bittet alle, die angerufen werden, sich an der Befragung zu beteiligen.

Die Teilnahme bietet die Chance, den eigenen Interessen Gehör zu verschaffen. Die Befragten können mit der eigenen Meinung positive Entwicklungen anregen – für sich persönlich und die Zukunft der Region.

Abgefragt werden auch die Beurteilung der wirtschaftlichen Zukunftsaussichten, die Zufriedenheit mit verschiedenen Lebensbereichen, wie Gesundheitsversorgung, Kinderbetreuung oder der Politik in der Deutschsprachigen Gemeinschaft.