Tourismusstatistik

Übernachtungen bleiben auf hohem Niveau

Die Anzahl der Übernachtungen in den neun deutschsprachigen Gemeinden lagen auch im vergangenen Jahr erneut über der Marke von 400.000. Das belegen die Tourismusstatistiken für 2017. Bei den Ankünften konnte Ostbelgien sogar zulegen.

Mehr als 8.000 Gäste mehr reisten 2017 in die deutschsprachigen Gemeinden. Insgesamt verzeichneten diese 175.206 Ankünfte. Damit kommen auf einen Einwohner mehr als zwei Touristen pro Jahr. Die Übernachtungszahlen waren leicht rückläufig, blieben aber mit 402.780 Nächten auf einem guten, hohen Niveau. Die Einnahmen aus dem Übernachtungstourismus betrugen in 2017 über 21,3 Millionen Euro.

Mehr Gäste in Eupen

Bütgenbach konnte das Rekordjahr 2016 bei den Übernachtungen nicht ganz wiederholen: Während die Ankünfte etwa gleich blieben, sanken die Übernachtungszahlen in der Gemeinde um über 21.300, stabilisieren sich aber mit 84.649 Nächten immer noch deutlich über den Vergleichszahlen aus den Jahren vor 2014.

Besonders positiv entwickelten sich die Zahlen in Eupen: Bei den Übernachtungen verzeichnete die Stadt ein Plus von über 11.500. Insgesamt wurden in 2017 in Eupen 34.755 Übernachtungen gebucht – eine Verdopplung der Zahlen im Vergleich zum Jahr 2015.

Hotels sind erste Wahl

Belgische Gäste stellen dabei nach wie vor die stärkste Besuchergruppe: 62 Prozent der Gäste kommen aus dem Inland. Erste Wahl sind nach wie vor die Hotel-Betriebe:  39% der Gäste in Ostbelgien buchten ein Hotelzimmer.

Auch die Daten der touristischen Informationsbüros in den deutschsprachigen Gemeinden werden jährlich erhoben und ausgewertet. Über 95.000 Gäste-Anfragen wurden 2017 bearbeitet. Besonders nachgefragt: das Wandern. 65 Prozent der Gäste interessieren sich für diese Aktivität.