06.11.2018

Eine helfende Hand reichen

Pflegefamilien und Paten gesucht für Kinder, die ein zweites Zuhause brauchen

Manche Eltern können nicht genug Zeit und Energie für ihre Kinder aufbringen. Die Gründe sind unterschiedlich: Sie sind alleinerziehend, krank, ohne familiären Rückhalt, sozial benachteiligt … Unter dieser Situation sollten die Kinder nicht leiden.

Daher ist der Pflegefamiliendienst weiterhin auf der Suche nach Paten und Pflegefamilien, die diese Kinder auf ihrem Lebensweg ein Stück begleiten.

Kleine Erfolgsmeldung

Im vergangenen Jahr konnten wir viele Paten aus der Großelterngeneration
finden, die wichtige Arbeit leisten. Seit Anfang des Jahres haben sieben Kinder neue Bezugspersonen in solchen Patenfamilien gefunden. Vier Kinder konnten dieses Jahr ein neues zu Hause in Pflegefamilien finden.

Der Pflegefamiliendienst sucht weiterhin:

  • Familien oder Paare, bei denen Kinder langfristig ein neues Zuhause finden.

  • Bereitschaftsfamilien, die Kinder in Notlagen aufnehmen können - ohne zu wissen, wohin die Reise geht. In diesen Familien sollte natürlich eine Person kurzfristig bereitstehen, also nicht berufstätig sein.

  • Paten für Grundschulkinder, bei denen die Kinder ab und zu ein Wochenende oder ein paar Ferientage verbringen können.

Infoabende

Die Infoabende finden an folgenden Daten statt:

  • Dienstag, 20.11.18 um 19:30 Uhr im Dienstleistungszentrum in St. Vith
  • Dienstag, 27.11.18 um 19:30 Uhr im Pflegefamiliendienst in Eupen (Aachenerstr. 62)

Heller Stern“ – Eindrücke musikalisch verarbeitet

Der gebürtige Nidrumer Nick Schumacher hat ein Jahr lang im Pflegefamiliendienst gearbeitet. Die Eindrücke aus dieser Zeit hat er im Lied „Heller Stern“ verarbeitet. „Ich habe Kinder kennengelernt, deren Familien eine schwere Zeit durchmachen. An dieser Stelle ist es für mich ganz wichtig, die leiblichen Eltern nicht als ‚die Bösen‘ hinzustellen“, so der Hobbymusiker. „Diese haben oftmals selbst kein Glück gehabt in ihrer Kindheit“, betont Nick Schumacher. Das Lied sei auch Eltern gewidmet, deren inneres Kind noch heute verletzt aus ihnen spreche.