Der Arbeitsmarkt in der Deutschsprachigen Gemeinschaft

Der Arbeitsmarkt der Deutschsprachigen Gemeinschaft zeichnet sich zum einen durch eine relativ niedrige Arbeitslosenrate aus ( %).

Ein weiteres Merkmal des hiesigen Arbeitsmarktes ist die klein- bis mittelständige Unternehmensstruktur. Über der Arbeitgeber beschäftigen jeweils weniger als 10 Arbeitnehmer. Die meisten Beschäftigten zählt das herstellende Gewerbe mit 22,2%, gefolgt vom Gesundheits- und Sozialwesen mit 13,4%. An dritter Stelle steht Handel und Reparatur mit 12,9% (Stand 2017).

Zudem zählt die Deutschsprachige Gemeinschaft als Grenzgebiet viele Pendler. Circa 4.500 Personen arbeiten in Deutschland und Personen in Luxemburg. Somit arbeiten circa 30% der Erwerbspersonen der Deutschsprachigen Gemeinschaft im Ausland.

Weitere 3.500 Personen (10%) der Erwerbsbevölkerung arbeiten in der Wallonie, in Flandern oder in Brüssel. Im Gegenzug arbeiten über 6.000 Personen in der Deutschsprachigen Gemeinschaft, die nicht hier wohnen. Die Mehrheit, mehr als 5.400, stammen aus der Wallonie.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des Arbeitsamtes unter der Rubrik "Sonstige Infos", oder auf Ostbelgien Statistik, dem Statistikportal der Deutschsprachigen Gemeinschaft.