Kurzzeitpflege in Alten- und Pflegewohnheimen

Möchten Sie als betreuende Familie eventuell in Urlaub fahren? Braucht Ihr Partner oder Kind eventuell verstärkt Unterstützung? Sind Sie vielleicht selbst ernsthaft krank oder müssen sich einer Operation unterziehen?

In diesen und anderen Situationen ist die Kurzzeitpflege eine geeignete Lösung, um pflegende Angehörige zu entlasten. Manchmal ist die Kurzzeitpflege aber auch eine notwendige Etappe zwischen einem Krankenhausaufenthalt und der Rückkehr nach Hause.

Wie sieht diese Pflege in der Praxis aus?

Der pflegebedürftige alte Mensch kann für einen bestimmten Zeitraum - in der Deutschsprachigen Gemeinschaft sind dies maximal drei Monate - in ein Alten- und Pflegewohnheim ziehen. Ein Vertrag zwischen Bewohner und Heim legt die Modalitäten des Aufenthaltes fest. Die Gemeinschaft muss das Vertragsmodell gutheißen.

Der Kurzzeitpflegegast und seine Angehörigen führen vorab ein Gespräch mit den Pflegeverantwortlichen und der Heimleitung. Somit soll die Begleitung so gestrickt sein, wie es der alte Mensch von zu Hause gewohnt ist.

Wo gibt es diese Kurzzeitpflege in Ostbelgien?

In der Deutschsprachigen Gemeinschaft bieten momentan folgende Einrichtungen diese Pflege an:

  • das Alten- und Pflegewohnheim St. Josef in Eupen

  • das Altenpflegewohnheim Golden Morgen in Lontzen

  • die Alten- und Pflegewohnheime Hof in Bütgenbach und St Elisabeth in St Vith

  • das Marienheim Raeren