Tagespflege in Alten-und Pflegewohnheimen

81865176_C_Gelpi_Fotolia.com

Über die so genannte Tagespflege kann ein alter Mensch, der im familiären Umfeld lebt, an bis zu fünf Tagen pro Woche im Alten- und Pflegewohnheim betreut werden. Die Betreuung ist ganztägig oder auch nur für halbe Tage möglich.

Sie kann besonders hilfreich sein für Senioren mit einer Demenzerkrankung. Auch Personen mit hoher Pflegebedürftigkeit können Tagespflege in Anspruch nehmen.

Wer bietet Tagespflege an?

Zurzeit gibt es diese Dienste in vier Häusern in der Deutschsprachigen Gemeinschaft:

  • im Marienheim Raeren

  • im Seniorenzentrum "St. Franziskus " in Eupen

  • in den Alten- und Pflegewohnheimen von Bütgenbach und St. Vith.

Wie verläuft die Tagespflege in der Praxis?

In der Regel bringt die Familie den Tagesgast morgens ins Alten-und Pflegewohnheim. Es ist aber auch möglich auf ehrenamtliche Dienste oder den TEC 105 Dienst zurückzugreifen, um ein mögliches Transportproblem zu lösen. Sie können sich beim Träger des Alten-und Pflegeheimes erkundigen.

Vor der Fahrt hat die Familie oder ein Dienst der häuslichen Hilfe den Tagesgast unterstützt, sich körperlich zu pflegen und anzuziehen.

Im Heim nimmt der Tagesgast an den Mahlzeiten und den Aktivitäten teil. Er hat auch Gelegenheit, nachmittags in aller Ruhe ein Nickerchen zu halten. Der Angehörige zu Hause kann während dieser Zeit seiner Arbeit nachgehen, Besorgungen machen, das Haus in Ordnung bringen oder auch ganz einfach vom anstrengenden Pflegealltag entspannen.

Konkrete Informationen zu den Angeboten erhalten Sie bei den einzelnen Trägern der Tagespflege.