Thema 2: Vielfalt fördern

Laut UN-Flüchtlingsrat sind fast 60 Millionen Menschen weltweit auf der Flucht. So viele wie noch nie! Sie fliehen vor Bürgerkriegen, vor terroristischer Gewalt aber auch vor der allgemeinen Perspektivlosigkeit in ihrer Heimat. Doch die Eingliederung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund funktioniert auch in der Deutschsprachigen Gemeinschaft nicht immer reibungslos.

Für viele Jugendliche mit Migrationshintergrund ist die Situation in Belgien neu und ungewohnt: Jugendgruppen, wie sie in der DG vorgelebt werden, gab es in ihren Kulturen nicht. Einer der Gründe, warum sie kein Interesse für die Angebote der Jugendarbeit zeigen. Hinzu kommt, dass viele Jugendliche nur zeitweise in Asylbewerberheimen untergebracht sind und die Sprache nicht verstehen.

Damit sich die Jugendlichen einander annähern, müssen sie im Alltag aufeinandertreffen und ihn gemeinsam gestalten. Nur so lernen die Jugendlichen die Vorteile im interkulturellen Zusammenleben kennen und bauen Vorurteile ab.

Um „Vielfalt fördern“ zu können, sind folgende Aktionen geplant:

  1. Kooperation mit Rat für Entwicklungszusammenarbeit, Solidarität und Integration in der DG
  2. Förderung von Integrationsprojekten im Jugendbereich
  3. Sensibilisierungsmaßnahmen gegen Stammtischparolen