Thema 4: Emotionen und Selbstbild

Viele Jugendliche sind überfordert und werden von Zukunftsängsten geradezu erdrückt, wie eine Tagung des Rat der deutschsprachigen Jugend (RdJ) im September 2013 zum Thema „Achtsamkeit“ gezeigt hat. Als Folge dessen verdrängen Jugendliche häufig ihre Emotionen, weil sie diese als Schwächen ansehen. Diese kollektive Einstellung macht sich schließlich durch Aggressionen und Depressionen bemerkbar.

Hinzu kommt die Reizüberflutung in der heutigen Konsum- und Mediengesellschaft, das „Lächerlich machen“ in der Öffentlichkeit und vermeintliche Idealbilder, die Jugendliche stark beeinflussen. Depressionen, Burnouts und ähnliche Probleme sind als logische Reaktion auf eine Gesellschaft zu sehen, die den Bezug zu sich selbst verloren hat und immer oberflächlicher wird. 

Statt Misstrauen und Unsicherheit sollen Jugendliche wieder den Mut entwickeln, ihr Anderssein zu äußern und so ihr Selbstbild zu stärken.  Doch nicht nur die Schwächen sondern vor allem die Stärken der Jugendlichen sollen dabei im Mittelpunkt stehen. Damit Jugendarbeiter das Selbstwertgefühl der Jugendlichen stärken können, sind auch Weiterbildungsangebote erforderlich.

Folgende Aktionen sind bezüglich der „Emotionen und des Selbstbilds“ der Jugendlichen angedacht:

  • Förderung von Projekten zum Thema „Emotionen und Selbstbild“ für Jugendliche.

  • Entwicklung flächendeckender Unterstützungsangebote für Hauptamtliche aus dem Jugend- und Sozialbereich

  • Ausbau der Netzwerkarbeit in der Deutschsprachigen Gemeinde