Arbeitssuchende effizienter orientieren: Wie können die Vermittlungsdienste verzahnter zusammenarbeiten?

Die Dienste tauschten ihre Erfahrungen aus und suchten nach Lösungswegen. Das Ziel des Pilotprojektes: umsetzbare Lösungen ausarbeiten, um das Zusammenspiel der unterschiedlichen Vermittlungsdienste zu verbessern.

Warum ist das Zusammenspiel der Dienste so wichtig?

Es gibt jede Menge Schnittstellen zwischen den Diensten. Zum Beispiel immer dann, wenn ein Arbeitsuchender sein Sozialstatut wechselt oder Kontakt zu mehreren Diensten hat. Schnittstellen gibt es auch, wenn eine „Maßnahme“ oder Dienstleistung nicht vom Hauptbetreuer selbst, sondern von einem anderen Dienst angeboten wird.

Zudem steht die Vermittlungsarbeit der Dienste oft vor ähnlichen Herausforderungen. Einige davon könnten durchaus gemeinsam  angepackt werden.

Wer saß mit am Tisch?

Die Treffen der Pilotgruppe fanden von Juni 2016 bis Juni 2018 etwa zweimonatlich statt. Die Mitglieder waren:

  • Edgar Cürtz (DSBE-Kelmis)

  • Willi Lees (Arbeitsamt)

  • Christiane Eicher (Arbeitsamt)

  • Gabriele Fettweis (DSL)

  • Christelle Cremer (ÖSHZ-Kelmis)

  • Edgar Cürtz (ÖSHZ-Kelmis)

  • Cynthia Michels (Ministerium)

Im Oktober 2017 hat die Pilotgruppe einen ersten Bericht veröffentlicht. Mehr dazu lesen Sie im weiterführenden Artikel. Die Pilotgruppe wird Ende 2018 einen Abschlussbericht vorlegen.

Das Ministerium der Deutschsprachigen Gemeinschaft unterstützte die Treffen der Pilotgruppe. Das Projekt gehört zum Regionalen Entwicklungskonzept.