Was ist die AktiF- und AktiF-PLUS Beschäftigungsförderung?

Es ist das Beschäftigungsprogramm der Deutschsprachigen Gemeinschaft, das zum 1. Januar 2019 in Kraft getreten ist, um die Beschäftigung in der Deutschsprachigen Gemeinschaft zu fördern. Prioritäres Ziel: die Arbeitslosigkeit in der Deutschsprachigen Gemeinschaft bekämpfen und die Beschäftigung steigern.

Wenn Arbeitgeber Personen einstellen, die auf unserem Arbeitsmarkt benachteiligt sind, werden sie durch die AktiF– oder AktiF Plus-Zuschüsse finanziell unterstützt. Diese Beschäftigungsförderung stellt eine bedeutende Vereinfachung im „Urwald“ der zahlreichen alten Beschäftigungsmaßnahmen dar.

Welche Beschäftigungsmaßnahmen laufen zum 1. Januar 2019 aus? Welche bleiben?

Um das System zugunsten der Arbeitgeber und Arbeitsuchenden drastisch zu vereinfachen, hat das Dekret zur AktiF- und AktiF Plus-Beschäftigungsförderung zahlreiche Maßnahmen aufgehoben.

Folgende Maßnahmen sind zum 1. Januar 2019 ausgelaufen:

  • BVA bei VoG, öffentlichen Behörden und lokalen Behörden
  • Plan Aktiva und „Aktiva Start“ inklusive verschiedene LSS-Reduzierungen
  • SINE-Programm inklusive LSS-Reduzierungen
  • Jugendbeschäftigungsprogramm
  • Erstbeschäftigungsabkommen
  • Beschäftigungsprämie für ältere Arbeitnehmer im gewerblichen Privatsektor
  • diverse Reduzierungen der LSS-Arbeitgeberlasten, wie z. B. „Erstbeschäftigungsabkommen“ („Convention premier emploi“, Opfer von Umstrukturierungsmaßnahmen …)

Für diese Maßnahmen wird der Zugang zum 1. Januar 2019 gesperrt!

Wichtiger Hinweis

 

Stellen, deren Arbeitsvertrag spätestens zum 31. Dezember 2018 begonnen hatte, werden weiterhin nach alten Regeltexten gefördert bis zum Ende der jeweiligen Förderperiode.

Welche Beschäftigungs- und Ausbildungsmaßnahmen bleiben bestehen?

  • Beschäftigungsmaßnahme der ÖSHZ in Anwendung des Artikels 60 §7 des Grundlagengesetzes vom 8. Juli 1976 über die öffentlichen Sozialhilfezentren
  • Tutoratsunterstützung in Anwendung des Artikels 61 des Grundlagengesetzes vom 8. Juli 1976 über die öffentlichen Sozialhilfezentren
  • finanziell geförderte „Partnerschaftskonventionen“, die für Empfänger des Eingliederungseinkommens oder der gleichgestellten Sozialhilfe abgeschlossen werden können
  • LSS-Reduzierungen für Tutoren
  • LSS-Reduzierungen für Künstler
  • LSS-Reduzierungen für Kinderbetreuer
  • LSS-Reduzierungen für Hausangestellte
  • Ausbildungsunterstützung im Rahmen der „Individuellen Berufsausbildung im Betrieb (IBU)“
  • Praktikumsunterstützung im Rahmen des Einstiegspraktikums