AktiF- und AktiF Plus-Beschäftigungsförderung ab 2019: Was ist möglich?

Claudia, 40 Jahre: Wiedereinstieg ins Berufsleben

Auf der einen Seite freut sich die Diplom-Grafikerin nach zwölf Jahren darauf, endlich wieder arbeiten zu können. Auf der anderen Seite befürchtet sie, den Anschluss verpasst zu haben.

Zunächst lässt sie sich beim Arbeitsamt als freiwillige Arbeitssuchende eintragen. Freiwillig deshalb, weil sie ausschließlich im Grafikbereich arbeiten möchte. Zudem nimmt die 40-Jährige an Weiterbildungen teil und bewirbt sich parallel dazu.

Nach einem Jahr hat Claudia zwar immer noch keine Stelle, doch es gibt Hoffnung: Mittlerweile wird sie als Langzeitarbeitslose eingestuft, sodass sie die AktiF-Zugangsbedingungen erfüllt. So kann der Arbeitgeber, der sie einstellen möchte, den AktiF-Zuschuss beantragen. Und tatsächlich: Vier Monate später bekommt sie von einer kleinen Agentur ein Jobangebot.