AktiF- und AktiF Plus-Beschäftigungsförderung ab 2019: Was ist möglich?

Herbert, 50 Jahre: Noch mal von vorne starten...

Mit 14 Jahren begann Herbert seine Ausbildung. Und nun soll er seinen Job an den Nagel hängen? Die Diagnose „schwerer Verschleiß der Kniegelenke“ lässt ihm leider keine andere Wahl und sein Chef ist gezwungen, den Arbeitsvertrag zu kündigen.

Nach einer gewissen Zeit weist ihm seine Krankenkasse den Weg zum Arbeitsamt, wo er als Arbeitssuchender eingetragen wird. Dort kann ihm sein Berater zwei Perspektiven mit auf den Weg geben: Ausbilder in einer Ausbildungseinrichtung oder Busfahrer.

In beiden Fällen hat Herbert als „50Plus“-er, der unfreiwillig arbeitslos geworden ist, Anrecht auf die AktiF-Förderung. Herbert entscheidet sich für die zweite Variante. Er absolviert die noch ausstehenden Prüfungen und bewirbt sich bei einem lokalen Busunternehmen, wo er kurze Zeit später eingestellt wird.