Erster Videopodcast von Europe Direct und BRF zum Nachgucken

Was passiert an und mit der Grenze?

Die Corona-Krise hat viele Einschränkungen mit sich gebracht. Doch die Schließung der Grenzen scheint aktuell die Menschen am meisten zu beschäftigen. Daher diskutierten wir mit Vertretern aus Politik und Bevölkerung über die Folgen.

Der BRF-Programmchef Olivier Krickel diskutierte am 14. Mai 2020 mit

  • Oliver Paasch, Ministerpräsident der Deutschsprachigen Gemeinschaft
  • Pascal Arimont, Europaabgeordneter
  • Florence Jacquey, Geschäftsführerin der Grossregion
  • Dr. Herbert Ruland, Historiker
  • Lutz-René Jusczyk, Initiator einer Online-Petition zur Öffnung der Grenzen.
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Wieso die Grenzen seit Ende März immer noch geschlossen sind, stößt bei vielen Menschen auf Unverständnis. In der Diskussionsrunde wird jedoch schnell klar: Die Grenzen zu öffnen, ist deutlich komplizierter, als sie zu schließen.

Belgien öffnet nur die Grenzen, wenn zwei Bedingungen erfüllt sind:

  1. Die Situation auf beiden Seiten der Grenze muss vergleichbar sein.
  2. Beide Länder müssen einverstanden sein. Im Falle von Deutschland bedeutet dies, dass der Bund und die Länder einverstanden sind.

Aber die Schließung der Grenzen hat nicht nur wirtschaftliche Folgen, sondern auch mentale. Dr. Herbert Ruland befürchtet das Ressentiment zwischen den Leuten entstehen und irreparable Schäden im Zusammenleben in unserer Grenzregion entstehen.

Welche Chancen Europa in der Bewältigung der Krise verpasst hat und welche Folgen und Chancen die Grenzschließungen mit sich bringen, können Sie in voller Länge im Video nachverfolgen.

Der Videopodcast ist eine Initiative von BRF und Europe Direct. Der Beitrag wurde am 14. Mai um 15 Uhr aufgezeichnet.