Das Ministerium - einer der größten Arbeitgeber in Ostbelgien

Gestalten und verwalten - im Dienste der Gemeinschaft und seiner Bürger

Rund 300 Personen beschäftigt das Ministerium aktuell. In 17 verschiedenen Fachbereichen arbeiten die Mitarbeiter an der Entwicklung und Gestaltung der Bereiche, für die die Deutschsprachige Gemeinschaft zuständig ist. Hierzu bereiten sie sachpolitische Entscheidungen vor und setzen diese anschließend um. Mittlerweile organisiert und verwaltet das Ministerium mehr als 150 Dienstleistungen.

Die Regierung ist unser Auftraggeber. Wen auch immer die Bevölkerung gewählt hat, er oder sie trifft die Entscheidungen, die dann durch das Ministerium als Verwaltung umgesetzt werden. - Christine Bernrath, Referentin für Personalanwerbung und –entwicklung. 

Die Arbeit erfolgt eigenverantwortlich in flachen Hierarchien innerhalb der Verwaltung und auch oft im direkten Austausch mit den Mitarbeitern der Minister oder den Ministern selbst.

Dabei haben die Mitarbeiter im Ministerium Raum, sich selbst und ihre Ideen einzubringen und Verantwortung zu übernehmen.

Im Mittelpunkt dieser Arbeit stehen die Ostbelgier und ihre Belange. In fast jeder Lebensphase bzw. –situation kommen die Bürger mit dem Ministerium in Kontakt. Dabei sieht sich das Ministerium als „kundenorientierter Betrieb“, dessen Mitarbeiter im Dienste der Bevölkerung stehen.

In vielfältige Themenbereiche eintauchen

In der öffentlichen Verwaltung sind Personen aus verschiedenen Fachrichtungen und mit unterschiedlichen Fähigkeiten aus allen Altersgruppen gefragt. Denn die tagtägliche Arbeit reicht von der Konzeption, Planung, Umsetzung und Evaluation gesetzlich verankerter Dienstleistungen bis zur Anwendung und Kontrolle bestehender Regelungen.

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Und davon gibt es zunehmend mehr. In den letzten Jahrzehnten kamen viele Zuständigkeiten vom Föderalstaat oder der Wallonischen Region zur Deutschsprachigen Gemeinschaft.  Dadurch wächst das Ministerium der Deutschsprachigen Gemeinschaft stetig weiter und  das Aufgabenspektrum wird zunehmend breiter, facettenreicher und bunter.

Solch eine Übernahme von neuen Zuständigkeiten muss gründlich vorbereitet und begleitet werden. Und wenn die Deutschsprachige Gemeinschaft einmal zuständig ist, bedarf es eigener Regeln in deutscher Sprache. „Das führt dazu, dass Mitarbeiter sich schnell in einen Bereich einarbeiten und so zu „dem“ Ansprechpartner im Haus werden. Da sind Analysevermögen und soziale Kompetenzen meist wichtiger als das Studienfach“, betont Bernrath weiter.

Sozialkompetenz und Mehrsprachigkeit gesucht

Neben der Sozialkompetenz und Entwicklungsbereitschaft achtet das Ministerium bei seiner Personalauswahl besonders auf die Sprachkenntnisse der Bewerber: „Wir sind klein, und alleine können wir nicht alles meistern. Je nach Fachbereich ist es deshalb wichtig, Französisch und Niederländisch zu sprechen, um die täglichen Kontakte mit dem Inland zu bewältigen“, erläutert die Referentin für Personalanwerbung und –entwicklung.

Und in internationaler Zusammenarbeit - oftmals mit der Europäischen Union - wird Englisch zunehmend wichtiger. Die Arbeitssprache in der Verwaltung ist und bleibt aber immer Deutsch.

Ein attraktiver und familienfreundlicher Arbeitgeber

Das Ministerium zeichnet sich als Arbeitgeber vor allem durch seine Flexibilität und Familienfreundlichkeit aus. Die verschiedenen Arbeitszeitmodelle ermöglichen den Mitarbeitern, ein interessantes Berufsleben mit einem erfüllten Privatleben zu kombinieren, sei es z.B. für mehr Zeit mit der Familie, zur Pflege von Angehörigen oder auch für ein längere Reise.

Die Gehaltstabellen im öffentlichen Dienst stehen hingegen fest. „Daher kann man zwar sein Gehalt nicht verhandeln, allerdings zeigen Statistiken, dass der öffentliche Dienst gerade für Berufsanfänger finanziell interessant ist“, so Christine Bernrath.

Darüber hinaus unterstützt das Ministerium seine Mitarbeiter in der beruflichen und persönlichen Weiterentwicklung. Durch berufsrelevante Weiterbildungen wird den Mitarbeitern ermöglicht, ihre Expertise innerhalb ihres Fachgebiets weiterzuentwickeln oder aber im Laufe ihrer Karriere neue Aufgabengebiete zu übernehmen.

Das Ministerium sieht sich als „Arbeitgeber mit Zukunft“, der sowohl berufliche Sicherheit in allen Lebensphasen bietet als auch spannende Herausforderungen bereithält.