Beirat für Gesundheitsförderung

Im Dekret zur Gesundheitsförderung vom 1. Juni 2004 ist auch die Gründung eines Beirates für Gesundheitsförderung in der Deutschsprachigen Gemeinschaft vorgesehen. So wurde dieser im Frühjahr 2005 zum ersten Mal eingesetzt. Hier erfahren Sie mehr zu Aufgaben und Aktivitäten.

Aufgaben

In Artikel 7 des oben genannten Dekretes sind die Aufgaben des Beirates definiert: Er berät die Regierung in Fragen der Gesundheitsförderung auf eigene Initiative oder auf deren Anfrage. Ebenso kann er Vorschläge zur Umsetzung des Konzeptes für Gesundheitsförderung ausarbeiten und eine Bindegliedfunktion zwischen den Akteuren der Gesundheitsförderung wahrnehmen. Die Regierung unterbreitet dem Beirat zwecks Gutachten Vorentwürfe von Dekreten und Regelerlassen im Bereich der Gesundheitsförderung sowie Vorentwürfe zur Verabschiedung des Konzeptes und der Schwerpunkte, die in Artikel 2 angeführt werden.

Zusammensetzung

Der Beirat setzt sich aus Vertretern folgender Einrichtungen zusammen:

  • Arbeitsgemeinschaft für Sucht und Lebensbewältigung (ASL)
  • Sozial-Psychologisches Zentrum (SPZ)
  • Deutschsprachige Krankenpflegevereinigung (KPVDB)
  • PatientenRat und Treff (PRT)
  • Verbraucherschutzzentrale (VSZ)
  • Krankenkassen
  • Kaleido-Deutschsprachige Gemeinschaft

Die Mitglieder werden für vier Jahre ernannt und für jedes effektive Mitglied ist ein Ersatzmitglied bezeichnet. Mit beratender Funktion nehmen auch ein Vertreter der Regierung und zwei Vertreter der Fachabteilung des Ministeriums an den Sitzungen teil.
Die Präsidentschaft wechselt jährlich und bildet mit der Vizepräsidentschaft eine „Tandemspitze“.

Arbeitsweise

Der Beirat trifft sich mindestens viermal jährlich. Bei Bedarf werden Arbeitsgruppen eingesetzt. Es können auch Experten zu spezifischen Themen zu Rate gezogen werden.