Palliativpflegeverband

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Die Palliativpflege richtet sich an Patienten mit einer nicht heilbaren und weit fortgeschrittenen Erkrankung mit begrenzter Lebenserwartung, bei denen eine Behandlung oder Therapie nicht mehr möglich ist.

Das Ziel besteht darin, dem Patienten bestmöglich seine Lebensqualität zu erhalten, für die Zeit, die ihm noch verbleibt. Wie? Durch die Vorbeugung, Befreiung oder Linderung von Schmerz und Symptomen, aber auch durch Kommunikation, durch Eingehen auf die Anliegen und Bedürfnisse des Patienten und seines Umfeldes.

Dem Palliativpflegeverband in der DG gehören 18 Organisationen und Einrichtungen an.

Ein externes Team, bestehend aus geschulten Krankenpflegern sowie einem Referenzarzt, bietet die Beratung, Begleitung und Unterstützung des Palliativpatienten und seines Umfeldes an. Dazu gehört die Organisation und die Koordination der Betreuung zu Hause. Dies in Zusammenarbeit mit dem behandelnden Hausarzt.

Neben dieser Kernarbeit, die zu Hause beim Patienten oder aber in den Alten- und Pflegewohnheimen geleistet wird, betreibt der Palliativpflegeverband auch Bewusstseinsbildung zu den Themen "Sterben, Tod und Trauer“.

Im Rahmen der sechsten Staatsreform übernimmt die Deutschsprachige Gemeinschaft die Finanzierung des Palliativpflegeverbands und des externen Teams.